Am 22. Juni 2017 von Gerald Wagner

Neuer Vorstand der LAGS Bremen gewählt

Am 22. Juni 2017 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e. V. (LAGS Bremen) im Gehörlosenzentrum Bremen statt

In seinem Bericht blickte der 1. Vorsitzende der LAGS Bremen, Dieter Stegmann, auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem unter anderem eine personelle Neuausrichtung des Büros stattgefunden habe. Die LAGS sei in den Gremien, insbesondere im Landesteilhabebeirat, im Forum barrierefreies Bremen und in der Sozialdeputation, ein anerkannter Partner und Akteur für die Belange behinderter Menschen. Mit dem Protesttag und dem Bremer Behindertenparlament seien auch im Zeitaum Juni 2016 bis Juni 2017 wieder wichtige Impulse für die Gleichstellung behinderter Menschen gesetzt und eine breite Öffentlichkeit erreicht worden. Diese Arbeit gelte es in den kommenden Jahren fortzusetzen. Die Schaffung ergänzender Angebote für unabhängige Teilhabeberatung gemäß Bundesteilhabegesetz und die Novellierung des Bremischen Landesgleichstellungsgesetzes seien wichtige nächste Aufgaben. Ebenso gelte es, bei städtebaulichen und verkehrstechnischen Maßnahmen mehr Barrierefreiheit zu erreichen, unter anderem mit einer Verbandsklage von Selbstbestimmt Leben, Blinden- und Sehbehindertenverein und LAGS Bremen für eine barrierefreie Gestaltung des Wallforums.

Im Anschluss an die Berichte wählten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der LAGS-Mitgliedsverbände turnusgemäß nach drei Jahren einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Dieter Stegmann wurde von den Anwesenden in geheimer Abstimmung einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Patrick George, Jürgen Karbe, Hans-Peter Keck und Lydia Stegmann. Neu im Vorstand sind Uwe Bartuschat und Jürgen Lohse. Die Aufteilung der weiteren Zuständigkeiten innerhalb des Vorstandes erfolgt in der konstituierenden Vorstandssitzung Anfang September dieses Jahres. Nach langjähriger engagierter Mitarbeit kandidierten der bisherige Kassenwart Andreas Hoops und Volker Heemsath nicht wieder für den Vorstand. „Wir danken beiden für ihren großen Einsatz und ihre erfolgreiche Arbeit im Vorstand der LAGS Bremen und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute“, so der alte und neue Vorsitzende Dieter Stegmann. Für die nächsten zwei Jahre zu Kassenprüferinnen gewählt wurden Sabine Schöning und Petra Sperling. Auch den für diese Position nicht wieder zur Verfügung stehenden Frau George und Frau Helmke dankte Herr Stegmann in der Versammlung ausdrücklich.

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Neue und bisherige Vorstandsmitglieder (v.l.n.r.): Patrick George, Uwe Bartuschat, Jürgen Karbe, H.P. Keck, Jürgen Lohse, Andreas Hoops (scheidender Kassenführer) und Lydia Stegmannn. Nicht im Bild ist der ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschiedene Volker Heemsath.

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Die neuen Kassenprüferinnen (v.l.n.r.) Sabine Schöning und Petra Sperling.


Am 10. Juni 2017 von Gerald Wagner

Beratungen und Aktionen auf der IRMA 2017

Nach drei intensiven Messetagen ging die IRMA 2017 am 10. Juni in Bremen zu Ende. An einem Gemeinschaftsstand mit dem Behindertenbeauftragten des Landes Bremen, Selbstbestimmt leben, dem Stadtführer-Projekt Comfort und dem Blinden- und Sehbehindertenverein, einer unserer rund 30 Mitgliedsorganisationen, hatte sich die LAGS Bremen auf der IRMA präsentiert. In zahlreichen Gesprächen informierten sich Besucherinnen und Besucher über vielfältigen Angebote zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Barrierefreies Bauen und Wohnen, finanzielle Unterstützung, persönliche Assistenz, Möglichkeiten zur Selbsthilfe-Arbeit und Mitwirkung in der LAGS und vieles mehr waren die Themen. Barrierefreies Bauen und Wohnen, finanzielle Unterstützung, persönliche Assistenz, Möglichkeiten zur Selbsthilfe-Arbeit und Mitwirkung in der LAGS und vieles mehr waren die Themen. Schwerpunkt einer Talk-Runde am Samstagabend war barrierefreie Mobilität im Rahmen einer Veranstaltung der BSAG und des Nordwest-Radio unter dem Titel “MobilDialog”. Auch zahlreiche Aktionen, wie ein Rollstuhlparcour  auf dem Nicht-Behinderte erlebten, wie es ist, sich im Rollstuhl zu bewegen oder Demonstrationen in zahlreichen Sportarten rundeten das abwechslungsreiche Programm ab.

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Am 06. Juni 2017 von Gerald Wagner

Die LAGS präsentiert sich auf der IRMA

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Heute wurde die Reha-Messe IRMA in den Messehallen 6 und 7 des Bremer Messezentrums offiziell eröffnet. Gemeinsam mit dem Landesbehindertenbeauftragten, Selbstbestimmt leben, dem Blinden- und Sehbehindertenverein und anderen Institutionen der Hilfe für Menschen mit Behinderung  beteiligt sich die LAGS Bremen in diesem Jahr an einem Gemeinschaftsstand auf der “IRMA”.

Noch bis einschließlich Samstag den 10.06.2017 können sich interessierte Besucherinnen und Besucher auf der IRMA über vielfältige Angebote für Menschen mit Behinderung, inbesondere für bessere Fortbewegung im Alltag, im Sport und auf Reisen, informieren. An unserem Gemeinschaftsstand steht die Arbeit von Behinderten-Selbsthilfeorganisationen im Mittelpunkt. Sie finden uns in Halle 7 an Stand D 02.


Am 03. Mai 2017 von Gerald Wagner

“Wir gestalten unsere Stadt” – Menschen mit Behinderung fordern am 25. Bremer Protesttag ihre Rechte ein!

Im Rahmen des Europäischen Protesttages gegen Diskriminierung und für die Gleichstellung behinderter Menschen veranstaltete der Arbeitskreis Bremer Protest am 3. Mai 2017  in diesem Jahr bereits seinen 25. Bremer Protesttag. Rund 400 Menschen mit und ohne Behinderung nahmen in diesem Jahr an dem Demonstrationszug vom  Hauptbahnhof zum Marktplatz und an der anschließenden Kundgebung vor dem Haus der Bremischen Bürgerschaft teil. Darüber hinaus präsentierten die LAGS, der Werkstattrat und andere Selbsthilfeorganisationen ihre Arbeit an Informationsständen auf dem Bremer Marktplatz.

Bereits während der von Florian Grams geleiteten und moderierten Demonstration kamen zahlreiche Teilnehmende mit ihren Forderungen zu Wort: Bessere Teilhabemöglichkeiten in allen Bereichen des Berufs-, Freizeit- und Alltagslebens, mehr Geld für Werkstattbeschäftigte, mehr Barrierefreiheit auf Verkehrswegen, im Wohnungsbau und an öffentlichen Gebäuden, sowie Initiativen gegen die Diskriminierung und Beleidigung von behinderten Menschen im Alltag waren einige der Kernforderungen am heutigen Tag. Die zentralen Forderungen des AK Bremer Protest nach mehr Neubau bezahlbarer barrierefreier Wohnungen, behindertengerechtem Umbau bestehender Wohnungen und mehr Barrierefreiheit an und in öffentlichen Gebäuden, insbesondere des Bremer Rathauses, unterstützten zahlreiche Besucher/innen und Teilnehmende des 25. Bremer Protesttages mit ihren Unterschriften auf ausliegenden Listen.

Hauptredner/innen auf der Kundgebung waren Bremens Landesbehindertenbeauftragter Dr. Joachim Steinbrück, Martina Reicksmann vom Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen und Heike Oldenburg (EXpA). In den von Wilhelm Winkelmeier (Selbstbestimmt leben e. V.) moderierten Reden  stand  – ganz im Sinne des diesjährigen Mottos der Aktion Mensch, “Wir gestalten unsere Stadt” – die behindertengerechte und barrierefreie Gestaltung unserer Städte Bremen und Bremerhaven im Mittelpunkt der Wortbeiträge. Für musikalische Begleitung sorgte die Band “Clubrock” des Bremer Martinsclubs.

Die Organisation des Protesttages erfolgt traditionell durch die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter menschen Bremen e. V., dem Werkstattrat Bremen, dem Landesverband der Gehörlosen sowie weiteren Organisationen der Behindertenselbsthilfe. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer trugen auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen der Veranstaltung bei. Allen Beteiligten sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt!

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Am 02. Mai 2017 von Gerald Wagner

LAGS Bremen nimmt an der IRMA 2017 teil

Die LAGS Bremen beteiligt sich in diesem Jahr mit einem Stand an der „IRMA“. Die sechste Auflage der IRMA findet an 3 Tagen von Do., 08.06.2017, bis Sa., 10.06.2017 in Bremen statt. Die Messe ist dann jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr für interessiertes Publikum geöffnet. Die IRMA ist eine internationale Reha- und Mobilitätsmesse, die jährlich im Wechsel zwischen Bremen und Hamburg stattfindet.

 

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Der Schwerpunkt liegt auf Problemlösungen für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen. Themen sind u. a. behinderten- und seniorengerechte PKW, Rollstühle, Spezialräder, barrierefreies Reisen, barrierefreies Bauen und Wohnen sowie Behindertensport. Kostenlose Eintrittskarten sind in der LAGS-Geschäfts- und Beratungsstelle erhältlich.


Am 19. April 2017 von Gerald Wagner

25. Bremer Protesttag am 03.05.2017

Im Rahmen des Europäischen Protesttages gegen Diskriminierung und für Gleichstellung behinderter Menschen veranstaltet der Arbeitskreis Bremer Protest am 3. Mai 2017 auch in diesem Jahr einen Demonstrationszug durch die Bremer Innenstadt mit anschließender Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz. Als Thema wollen wir das diesjährige Motto der Aktion Mensch „Wir gestalten unsere Stadt“ auf unsere Städte Bremen und Bremerhaven übertragen. Um 12:00 Uhr startet der Demonstrationszug am Bremer Hauptbahnhof und trifft gegen 13:00 Uhr auf dem Marktplatz ein, wo um 13:15 Uhr vor dem Haus der Bremischen Bürgerschaft auch in diesem Jahr eine Kundgebung stattfindet. Nach der Kundgebung besteht die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Selbsthilfeorganisationen zu informieren.

Plakat 25. Bremer Protesttag

 

FORDERUNGEN DES ARBEITSKREISES „BREMER PROTEST“

ZUM 25. PROTESTTAG AM 03. MAI 2017

 

  • BARRIEREFREIER (VORDER-)EINGANG AM BREMER RATHAUS!!!

Das Bremer Rathaus ist für viele behinderte Menschen – darunter auch Rollstuhlfahrer/innen – nur schwer erreichbar. Es hat keinen barrierefreien Zugang an dem Eingang, den alle Besucherinnen und Besucher und alle sonstigen Nutzerinnen und Nutzer nehmen. Seit zwei Jahren ist die Schaffung eines barrierefreien Vordereinganges zugesagt und in der Planung. Es geht aus unserer Sicht aber nicht wirklich voran.

Wir fordern Bürgermeister Dr. Carsten Sieling auf: Machen Sie endlich Druck bei den Planungen. Legen Sie uns bis zum 1. SEPTEMBER 2017 einen konkreten Plan zur Verwirklichung eines barrierefreien Vordereingangs am Bremer Rathaus vor!

  • MEHR BEZAHLBAREN BEHINDERTENGERECHTEN WOHNRAUM SCHAFFEN!!!

Artikel 19 der 2009 von der Bundesregierung ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention schreibt vor, dass niemand gegen seinen Willen in einer stationären Einrichtung wohnen muss. Um diesen Anspruch zu realisieren, muss aber sehr viel neuer bezahlbarer barrierefreier Wohnraum geschaffen werden. Das Land Bremen hat in den letzten Jahren begonnen, Wohnungsbauprogramme aufzulegen, in denen eine Quote von 25 Prozent für geförderten Wohnungsbau enthalten ist. Dabei sind verschiedene Nutzergruppen angesprochen, u. a. auch behinderte Menschen.

Wir fordern von den beteiligten Wohnungsbaugesellschaften eine verbindliche Aussage darüber, wie viele barrierefreie bzw. rollstuhlgerechte Wohnungen tatsächlich geschaffen werden sollen. Darüber hinaus  fordern wir eine flächendeckende Ausweitung der Wohnungsbauprogramme, weil auch behinderte Menschen gern in verschiedenen Stadtteilen wohnen möchten.

  • BETEILIGUNG BEHINDERTER MENSCHEN BEI DER SCHAFFUNG VON BARRIEREFREIEM WOHNRAUM IM BESTAND!!!

Das größte Potential zur Schaffung von bezahlbarem barrierefreiem Wohnraum liegt bei Veränderungen von Wohnungen im Bestand. Das ist zwar komplizierter und aufwendiger, ist aber schneller realisierbar als bei allen Neubauten.

Wir fordern von den Wohnungsbaugesellschaften eine Beteiligung behinderter Menschen für den Fall, dass es in einzelnen Wohngebieten Überlegungen oder Planungen gibt, vorhandenen Wohnraum barrierefrei zu gestalten. Dabei geht es nicht um einzelne Wohnungen, sondern um ganze Wohnblöcke oder Etagen.

 

Bitte unterstützen Sie die vorstehend genannten Forderungen am Protesttag mit Ihrer Unterschrift  auf den an den Info-Tischen ausgelegten Listen! Vielen Dank!

 


Am 19. April 2017 von Gerald Wagner

Neue Geschäftsführung im LAGS-Büro

Seit Februar ist der Sozialwissenschaftler Gerald Wagner der neue Leiter der Geschäfts- und Beratungsstelle der LAGS Bremen. Er ist in der Regel montags bis donnerstags von 08.00-16.30 und freitags von 08.00-13.00 Uhr telefonisch unter den bekannten Kontaktdaten im LAGS-Büro erreichbar (Tel. 0421 / 38777-14, Fax: 38777-99).

 


Am 19. Juli 2016 von Elena Jahn

Teilhabe statt Ausgrenzung von Menschen mit geistiger Behinderung – Machen Sie mit bei unserer Petition!

Teilhabe statt Ausgrenzung!

 

Eine halbe Million Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe. Sie sind unmittelbar von den geplanten Regelungen im Bundesteilhabegesetz und im Pflegestärkungsgesetz III betroffen. Beide Gesetze sollen im Herbst von Bundestag und Bundesrat beraten und verabschiedet werden. Aber sie drohen zu Verschlechterungen der Lebenssituation von Menschen mit einer geistigen Behinderung zu führen. Das können wir nicht akzeptieren. Wir wollen Teilhabe statt Ausgrenzung!

 

Unsere Kampagne startet heute!

 

Beteiligen Sie sich mit Ihrer Orts- und Kreisvereinigung als Mitglieder, Freunde, Förderer und Unterstützer an unserer bundesweiten Kampagne und machen Sie Ihren Bundes- und Landtagsabgeordneten deutlich, worauf es beim Bundesteilhabegesetz und bei dem Pflegestärkungsgesetz III ankommt.

 

Kämpfen Sie mit uns für bessere Gesetze!

 

Machen Sie mit bei unserer Petition. Leiten Sie sie an möglichst viele Menschen weiter und nutzen Sie unsere Forderungen.

 

Die Lebenshilfe setzt sich seit ihrer Gründung für die umfassende Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Die Lebenshilfe ist mit ihren bundesweit über 130.000 Mitgliedern, mit ihren mehr als 500 Vereinigungen und 4200 Diensten und Einrichtungen eine wahre Erfolgsgeschichte.

 

Die Kampagne geht weiter mit Aktionen vor Ort! Hierfür werden wir Ihnen am 14. Juli umfangreiches Material in digitaler Form zukommen lassen, mitsamt einer Handreiche, die alles Notwendige zum Bundesteilhabegesetz vermittelt, Beispiele zu den Auswirkungen des jetzigen Gesetzesentwurfs liefert und Ideen für Ihre regionalen Aktionen vorstellt.

 

Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass die Lebenshilfe eine starke Kraft ist. Wir müssen kämpfen.

 

Unsere Forderungen sind: Teilhabe statt Ausgrenzung!

Menschen mit geistiger Behinderung brauchen zur Unterstützung Eingliederungshilfe: In der Schule, beim Wohnen, bei der Arbeit und in der Freizeit. Die Bundesregierung will die Eingliederungshilfe ändern. Dazu fordert die Lebenshilfe:

  • der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe darf nicht so begrenzt werden, dass Menschen, die in weniger als 5 Lebensbereichen Einschränkungen aufweisen, ausgeschlossen sind. Eine solche Hürde ist zu hoch.

 

  • Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf dürfen nicht von der Pflegeversicherung ausgeschlossen werden. Das ist Diskriminierung. Sie brauchen zur Teilhabe beides: Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege.

 

  • Die Kosten der Unterkunft für das Wohnen in Wohnstätten dürfen nicht willkürlich begrenzt werden. Wenn das Wirklichkeit wird, droht vielen Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung das finanzielle Aus und die Menschen verlieren ihr Zuhause.

 

  • Kein Gemeinschaftszwang! Menschen mit Behinderung dürfen nicht gezwungen werden, ihre Unterstützung mit anderen zu teilen – vor allem nicht beim Wohnen und in der Freizeit.

 

  • Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung dürfen nicht von den verbesserten Regelungen zur Heranziehung ihres Vermögens ausgeschlossen werden. Auch sie haben ein Recht auf ein Sparbuch.

 

Ohne diese Änderungen drohen deutliche Verschlechterungen gerade für Menschen mit geistiger Behinderung.

 

Das kann die Lebenshilfe nicht akzeptieren!

 

Mit freundlichen Grüßen

H.-P. Keck

stv. Geschäftsführer

 

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Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.

Waller Heerstr. 55

28217 Bremen

Tel.: 0421 – 38 777 60

Fax: 0421 – 38 777 55

info@lebenshilfe-bremen.de

www.lebenshilfe-bremen.de


Am 08. Juni 2016 von Elena Jahn

EINLADUNG ZUR LESUNG AM 10. JUNI 2016

Einladung zur Lesung am 10. Juni 2016


Am 28. April 2016 von Elena Jahn

BREMER PROTESTTAG AM 3. MAI 2016

Protesttag am 3. Mai 2016 - Pressemitteilung


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