Am 14. und 15. Juni 2018 fand auf Einladung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) die 1. Fachtagung zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) statt. In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 460 EUTB-Beratungsstellen, von denen die meisten im Veranstaltungsort „BCC“ vertreten waren. Es ist beeindruckend, wie viele neue Beratungsstellen seit dem 1. Januar 2018 entstanden sind und wie viele bestehende Angebote aus dem Bereich der Behindertenverbände seit Jahresbeginn die EUTB bereits umgesetzt haben. Die Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (GSUB) und der Fachstelle Teilhabeberatung gaben den Teilnehmenden viele wichtige Hinweise zur Organisation und Finanzierung, wissenschaftlichen Begleitung, Qualitätssicherung in der Beratung, Grund-Qualifizierung und zur Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung. Wichtig war auch, dass sich die Aktiven aus den Beratungsstellen von Nord bis Süd und von Ost bis West untereinander besser kennen lernen konnten. Wir im Norden sind bereits sehr gut vernetzt – das ist auch auf dem Bild zu sehen, welches wir auf die Schnelle mit Teilnehmer*innen aus Bremerhaven, Bremen, Hamburg und dem norddeutschen Raum gemacht haben. Klar ist: Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung soll ein Erfolg werden, für behinderte und chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen- das wollen wir alle in den Beratungsstellen, bei den Trägern, in der Fachstelle und der GSUB und im Bundesministerium. Bisher sind drei bzw. maximal fünf Jahre Laufzeit für die EUTB-Projekte vorgesehen. Der neue Staatssekretär im BMAS, Dr. Rolf Schmachtenberg, und der zuständige Referatsleiter Alfons Polczyk bekannten sich eindeutig zu der Absicht des Bundes, dass die EUTB unbefristet auch über das Jahr 2022 fortgesetzt wird.  Vor allem aber bedanken wir uns an dieser stelle einmal ganz besonders herzlich bei allen, die diese interessante Fachtagung in so angenehmer Atmosphäre organisiert haben!

  

 

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