Am 21. Juni 2018 fand die diesjährige Mitglieder- und Jahreshauptversammlung der LAG Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e. V. statt. Versammlungsort war wieder traditionell das Gehörlosenzentrum in der Schwachhauser Heerstraße. Der 1. Vorsitzende Dieter Stegmann sprach in seinem Bericht von einem arbeitsreichen und ereignisreichen Jahr.

So sei im Dezember 2017 der Antrag auf Förderung für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung bewilligt worden. Seit dem 1.1.2018 ist die LAG Selbsthilfe somit Beratungsstelle für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. In der Beratungs- und Geschäftsstelle der LAGS habe es seit Jahresbeginn bereits zahlreiche Beratungsgespräche gegeben. Auch komme die LAGS sehr gut mit der Durchführung von Stadtteil-Sprechstunden voran. Auf Initiative der LAG Selbsthilfe sei umgehend ein Netzwerk der sechs EUTB-Beratungsstellen und ihrer Trägervereine entstanden, aufbauend auf dem guten Miteinander, das es schon bei der Erarbeitung der Förderanträge gegeben habe.

Ein zweites großes Arbeitsfeld sei die umfangreichere Beteiligung der Behindertenverbände, insbesondere aufgrund der Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Auf behinderte und chronisch kranke Menschen, ihre Angehörigen, die Leistungserbringer und die Kostenträger kämen erhebliche Veränderungen zu, und die Verbände seien jetzt dabei, die Beteiligung der Betroffenen selbst so effektiv wie möglich in den verschiedenen Gremien umzusetzen. Auch die erfolgreiche außergerichtliche Einigung für mehr Barrierefreiheit im Forum am Wall / Stadtbibliothek wurde von LAGS-Vorstandsmitglied Jürgen Karbe positiv erwähnt.

Fazit: Die LAG Selbsthilfe ist gut aufgestellt und arbeitet mit großem Erfolg in der Beratung und in der politischen Interessenvertretung für behinderte und chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen.

      

Fotos: Frank Scheffka

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